Wirtschaftsraum Südösterreich | WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN
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Wirtschaftsraum Südösterreich | WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

Ein Standort für die Zukunft

Kärnten und die Steiermark wachsen zu einem gemeinsamen Wirtschafts- und Innovationsraum zusammen. Auf Basis einer umfangreichen neuen Studie soll in Südösterreich der Wirtschaftsstandort der Zukunft mit Spezialisierung auf Hightech- und Greentech-Branchen entstehen. Die beiden Bundesländer steigen damit sukzessive in die europäische Liga der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen auf.

Von Stefan Rothbart

Auf Basis einer breit angelegten und umfassenden Standortstudie, die seitens eines wissenschaftlichen Konsortiums – bestehend aus Joanneum Research, der Uni Graz und dem Institut für Wirtschafts- und Standortentwicklung – über die vergangenen zwei Jahre durchgeführt worden ist, liegen nunmehr aktuelle Zahlen, Daten und Fakten zu einem Wirtschaftsraum vor, der als solcher bisher nicht auf dem wirtschaftspolitischen Radar war: der „Wirtschaftsraum Südösterreich“. Ausgangspunkt und Hauptmotivation für diese Studie waren nicht nur die bevorstehende Fertigstellung des Jahrhundertprojektes Koralmtunnel und die sich daraus er[1]gebende Entwicklungsdimensionen, sondern auch die seit Jahren zunehmende Kooperationskultur zwischen den beiden Bundesländern Steiermark und Kärnten. Die Studie zeigt zum einen die Entwicklung des Wirtschaftsraumes, Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Chancen und Herausforderungen, vor allem aber gemeinsame Entwicklungspotenziale auf und bietet eine profunde Basis für gemeinsame Aktivitäten.

Starke Kraft im Süden Österreichs und im Herzen Europas

Erfolgsbeispiele wie der Silicon Alps Cluster zeigen vor, was durch die länderübergreifende Kooperation möglich ist. So wird die Region Südösterreich europaweit bereits als einer der wichtigsten Standorte im Bereich Mikroelektronik wahrgenommen. Dafür sorgen erfolgreiche Unternehmen in beiden Bundesländern, eine gute Vernetzung und Vermarktung im Rahmen desländerübergreifenden Silicon Alps Clusters und die enge Kooperation in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung durch Silicon Austria Labs und Joanneum Research. Dieses Best-Practice-Beispiel zeigt auch, dass es einer kritischen Masse bedarf, um im Wettbewerb der Regionen auf europäischer Ebene und weltweit wahrgenommen zu werden. Daher soll die Kooperation zwischen den Nachbarbundesländern Steiermark und Kärnten im Zuge der Wirtschafts- und Innovationsachse Südösterreich 2030 vertieft und ausgebaut werden. Bereits jetzt arbeitet man bei Schlüsselprojekten wie dem Mikroelektronikcluster Silicon Alps, dem Spitzenforschungszentrum Silicon Austria Labs sowie beim Green Tech Cluster eng zusammen. Darüber hinaus besteht eine gemeinsame Beteiligung am Forschungszentrum Joanneum Research und am Digital Innovation Hub Süd sowie eine enge Kooperation beim Ausbau der Hochschulinfrastruktur durch den „Bauleitplan Süd“. Diese Zusammenarbeit gelte es weiter zu vertiefen. Die steirische Cluster- und Innovationsinfrastruktur ist offen für weitere Kooperationen mit dem Land Kärnten.

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Foto: ÖBB/Zeppcam blaupapier

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