Remote Work – Arbeit neu denken | WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN
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Remote Work – Arbeit neu denken | WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

Fernarbeit 

Remote Work oder „Fernarbeit“ – das Arbeiten von zu Hause oder an einem x-beliebigen Ort – ist einer der Megatrends der letzten Jahre. Hauptsache WLAN und Laptop sind vorhanden. Nicht nur für Arbeitnehmer ergibt sich daraus eine Reihe von Vorteilen.

Von Christian Wieselmayer

Die Corona-Pandemie hat das Arbeitsleben vor neue Herausforderungen gestellt, Routinen durchbrochen und die Art der Zusammenarbeit nachhaltig verändert. Der trend in Richtung Homeoffice bzw. Remote Work wurde durch die Pandemie massiv beschleunigt. Österreich war vor der Corona-Krise eher Schlusslicht in Sachen Homeworking-Kultur. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer waren im europäischen Vergleich keine großen Freunde von Homeoffice. das Coronavirus hat die österreichische Arbeitswelt inzwischen gezwungenermaßen zum Umdenken gebracht. Bereits Ende 2020 wurde das in einer repräsentativen Sodexo-Studie, „Arbeitsleben in Zeiten von Covid-19“, belegt. Sie zeigt, dass im internationalen Vergleich während der Hochphase der Pandemie jeder zweite Arbeitnehmer (51 Prozent) im Homeoffice war. Ein ähnliches Bild ergibt sich für Österreich. Laut einer Umfrage von Statista, durchgeführt im April und Mai 2020, unter Unternehmensvertretern zur Nutzung von Homeoffice gaben 58 Prozent der Befragten an, dass während des Corona-Lockdowns alle ihre Mitarbeiter von zu Hause aus tätig waren. Vor der Covid-19-Krise war dies nur bei zwei Prozent der Unternehmen der Fall.

Remote Work verspricht hohe Flexibilität

Viele der Befragten haben in den vergangenen Monaten die positiven Effekte der Heimarbeit entdeckt: So würden 80 Prozent nach Möglichkeit auch zukünftig gelegentlich gern zu Hause arbeiten – mehrheitlich an ein bis drei Tagen in der Woche. Vor allem die Jüngeren, aber zum Teil auch Mitarbeiter ab dem 50. Lebensjahr wünschen sich mehr Flexibilität im Job. Remote Work geht über das „klassische“ Homeoffice weit hinaus und beschreibt größtmögliche Flexibilität dabei, wann und wo gearbeitet wird: von zu Hause aus oder von unterwegs, im Café oder im Park. Alle Berufe, die sich am Laptop und online durchführen lassen, wie Webdesign, Programmieraufgaben, Customer Service oder Projektmanager sind für Remote Work geeignet. Der Kontakt zur Firma bzw. zum Auftraggeber findet online und telefonisch statt. Für eine sichere Übertragung der Daten ist allerdings ein VPN (Virtual Private Network) nötig, um die Daten verschlüsselt übertragen zu können. Erkennbar ist, dass die Hauptaufgabe bei diesen Jobs die Arbeit mit dem Computer oder am Telefon ist. Beim Remote Work kommt es also nicht auf die Anzahl der Arbeitsstunden an. Es ist unerheblich, ob eine Person 20, 30 oder 40 Stunden pro Woche beschäftigt ist.

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Foto: iStock.com/ascentXmedia

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